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Autoren-Archive: admin

18.02.2012

Joker kam am 31.10.2009 zu uns. Schnell stellte sich heraus,das er Schmetterlinge,Vögel und vieles mehr liebt. Wir haben viel Spaß mit ihm. Er ist in der Erziehung etwas schwierig ,aber wir sind auf dem besten Weg. Er fühlt sich in seinem Rudel, 4 Menschen und noch zwei weitere Hunde super wohl. Im Agility hat er auch seinen Spaß. Jedoch haben wir festgestellt, er ist der geborene Trickdog. Am liebsten lernt er Dinge die kein Mensch braucht. Joker hat wahnsinnig viel Ausstrahlung und ist unser Sonnenschein. Immer gute Laune. Wir hoffen das er noch lange bei uns bleibt.

LG ,

Joker, Mogli, Tilly und die Schwarzendorfer’s

 

03.02.2012

 

Hallo Frau Biehl,

[…]

Ich habe ein paar Fotos von Bunny beigefügt. Bunny hat am ersten Tag einmal in die Wohnung gepinkelt, was wohl die Aufregung war, denn er ist seitdem stubenrein. Bunny ist einfach der beste Hund, den es gibt. Man kann alles mit ihm machen. Er ist lieb zu Kindern und Katzen, man kann ihn überall mit hinnehmen, er kann ein paar Stunden alleine bleiben und geht liebend gern zusammen mit mir und meinem Pferd ausreiten. Im Moment arbeiten wir daran, dass wir irgendwann die Begleithundeprüfung schaffen. Das wird aber noch n bisschen Arbeit sein, wenn Bunny nämlich keine Lust mehr hat, legt er sich einfach auf den Platz und stellt sich schlafend. Er verliert das ganze Jahr über außerdem schrecklich viele Haare und hat schlechte Zähne. Vor allem der beim Hertransport abgebrochene Fangzahn macht öfter Probleme. Dieser wurde schon operiert und hat eine Füllung erhalten, die aber leider wieder erneuert werden muss. Naja, irgendeine Macke muss er ja auch haben 🙂 Und viele haben eben auch Angst vor seiner Größe, was aber völlig unbegründet ist. Also alles in allem nochmal danke für diesen tollen Hund!

Viele Grüße

Christiane Gunzenhäuser

 

11.09.2011

 

Liebe Frau Giesler,

wir hoffen, dass auch Sie und Ihre Hunde den Rückflug nach Deutschland gut überstanden haben. Wir sind heute vor einer Woche mit Lila in HH gelandet und alles lief perfekt.
Schon die Woche in Spanien mit unserem kleinen Schatz war ein Geschenk für uns, sie war zum ersten Mal am Meer in den Wellen, in den Bergen und auf saftigen, grünen Wiesen. Lila war immer brav und lieb, sie ist freundlich zu jedem Mensch und Tier, egal ob gross oder klein. Auch am Flughafen war sie völlig entspannt und hat alles wunderbar mitgemacht.
Zu Hause hier in HH haben wir sie dann gleich zu ihrer Tochter Lotta mit auf die Wiese genommen. Zwar hat sie sie bestimmt nicht als ihre Tochter wieder erkannt, doch beide sind bereits unzertrennlich. Es ist zwar nur ein Einzelschicksahl, dem wir jetzt ein besseres, artgerechtes Leben bieten können, aber wir bereuen unseren Schritt zu keiner Sekunde.

Anbei noch ein paar Schnappschüsse von der Kleinen.

Ihnen und Ihrem Team alles Liebe und auf bald

Christine & Mark Baigent

 


Goku und Piccolo wurden in Deutschland vermittelt

Curo fand in Deutschland ein Zuhause.

Jimena wurde von der neuen Familie in Spanien abgeholt.

Granados zog in die Nähe seines Bruders nach Deutschland.

Jeffri fand in Deutschland eine liebe Familie

Linda wurde in Deutschland vermittelt

Lora fand in Deutschland eine Familie

Morita fand in Deutschland eine Familie.

Keta und Brandy wurden von einem befreundeten Verein übernommen.


Pillo und Nika haben Familien in Deutschland gefunden.

Lila-Negrita wurde von ihrer Familie in Spanien abgeholt und lebt nun bei ihrer Tochter (adoptiert 2010)

Nino fand in Deutschland ein Zuhause.


Caja Roja, Suchard und Turron fanden einen Platz in Deutschland

Lassie fand eine Pflegestelle in Deutschland und – durfte bleiben 🙂

Tauro lebt nun auch in Deutschland.

Nenucas Familie verliebte sich in Spanien in die Maus und holte sie nach Deutschland

Podenco Norman durfte nach Deutschland umziehen.

Simba fand eine Familie in Deutschland

Die Schwestern Zilla und Zilka wurden zur Vermittlung an einen befreundeten Verein abgegeben

Timothy und Rufus auch.

 


Die kurzbeinigen Sportler Ski, Surf und Tenis wurden von einem anderen Verein vermittelt.

Calcetines auch.

Blanquito fand eine Pflegestelle in Deutschland.

05.02.2012

 

Und weil letzte Woche Diego hier soviel erzählend durfte, bekommt Emil jetzt auch noch mal die Chance:

Emil hatte am 1. Februar Geburtstag, was wir auch gebührend gefeiert haben. Er hat schon ganz viel gelernt, und das alles ganz schnell, ist ein total intelligentes Kerlchen.
Hat inzwischen ein Pfund zugenommen, was ihm gut steht, es darf auch ruhig noch ein bischen mehr sein. Sein Geschirr zieht er fast allein an, man braucht es nur noch zuklicken. Ball und Futterbeutel schleppt er ganz flott an, strahlt dann und die kleine Zunge fährt einem durchs Gesicht vor lauter Freude, es geschafft zu haben. Pfote geben lernt man mal eben innerhalb von 10 Minuten…
Die täglichen Spaziergänge durch den angrenzenden Wald werden geliebt, der Gang zum Bach hinter der großen Brücke ist immer wieder ein Highlight.
Wenn der Bach aber fast zugefroren ist, dann kann es auch mal in die Hose gehen………so wie gestern, dann hat man einen Hund mit kalter Schnauze und vereistem Fell !!!! Emil on the Rocks……..

 

28.1.2012

 

Hallo liebe Kumpel, die ihr noch in Roquetas auf ein Zuhause wartet.

Dem Emil und mir geht es super gut, wir haben liebevolle Menschen gefunden die behaupten, wir sind die besten Hunde der Welt und ein großes Glück für sie.
Es gibt hier viele Felder, Wiesen und Wälder, dort werden lange ausgiebige Spaziergänge unternommen. Ich darf ohne Leine laufen, denn ich höre gut und gehe nicht weit von meinen Leuten weg. Emil muss an der Leine bleiben, denn der kleine Kerl haut ab, sobald er eine Möglichkeit bekommt. Aber Sandra und Tobi haben nun das große Grundstück am Haus eingezäunt, dort kann er jetzt rennen und toben, wie es ihm gefällt.
Ich brauche so was nicht, bin immer mit Herrchen draußen und verlasse das Grundstück nicht……….. es sei denn, ich sehe hinter dem Feld einen großen Hund! Dann checke ich mal kurz aus, renne über den Acker und begrüße ihn. 🙂
Im letzten Jahr waren wir schon mehrfach mit im Urlaub, auch für dieses Jahr sind schon 2 Wochen gebucht, es geht mal wieder an die See und in den Harz.
Ich kann von mir noch berichten: ich habe einen höchsteigenen Kater! Der alte zugelaufene Erich von Herrchen liebt mich, aber so was von!! Egal wo ich mich hinsetze, er hockt sich daneben und beschmust mich! Das ist oft ganz schön lästig, aber was soll ich machen? Kann ihm ja nichts antun, dem kleinen Mann. Oft schmeißt Fauchen ihn dann runter und schimpft, aber das nutzt auch wenig. Die anderen 3 Mietzen sind alle nett, aber nicht aufdringlich, da kann man gut mit umgehen.
Unsere Leute machen fein Werbung für das Tierheim und hoffen, genau wie wir, dass bald wieder einer von euch in unsere Nähe darf und dort ein gutes Zuhause bekommt. Lasst die Ohren nicht hängen, das wird schon klappen.

Wir melden uns bald mal wieder, auch unsere Leute denken an euch und stellen schon wieder ein Paket zusammen.

Grüße an alle,
Diego, Emil und Familie

 

29.01.2012

 

Hallo!

Rubio wurde als er noch ganz klein war gefunden, abgemagert und mit einem Becken und Beinbruch. Er wurde gut in einer Pflegestelle bei Euch in Malaga aufgepäppelt. Dann sahen wir ein Video von dem armen kleinen Podenco Rubio und haben uns sofort in ihn verliebt. Er tat uns sehr leid mit seiner Halskrause und Gipsbein und wir haben uns überlegt, ihm ein neues zu Hause zu geben, denn im April 2011 mußten wir unseren Sonnenschein Tasco (Podencomix) im Alter von 10 Jahren erlösen. Das war ein sehr trauriger Schritt. Es fehlte was und war so ruhig in der Wohnung.
Deshalb überlegten wir uns ,einen neuen Welpen zu adoptieren. Unseren Wirbelwind RUBIO!!!!Er ist ein kleiner süßer Schelm und entwickelt sich prächtig trotz seines Handicaps. (Er läuft mit hinterem linken Beinchen auf Zehenspitzen).
Doch durch Muschelextrakttabletten hat sich dieser Muskel richtig schön aufgebaut und er kann super damit laufen. Am 18 Mai 2011 sollten wir ihn eigentlich am Flughafen Frankfurt abholen, doch ein Tag vorher bekamen wir eine traurige Nachricht, das er nicht ausreisen darf, wegen eines ansteckenden Pilzes. Wir waren sehr sehr traurig und wußten nun nicht, wie lange wir noch auf den Kleinen warten mußten. Ein paar Wochen später war es endlich soweit, er durfte ausreisen. Und wir haben keine Kosten und Mühen gespart und haben im am Pfingstmontag 13.06.2011 selber in Malaga per Flug am Flughafen abgeholt. Vormittags hin und nachts zurück nach Köln. Das war uns unser Wirbelwind wert.
Als wir Rubio das erste Mal im Kofferraum der Tierschützerin COVA sahen, da liefen uns tränen über die Wangen und wir waren sehr glücklich Rubio dann in den Armen halten zu können. Wir sind so Happy mit ihm, wer weiß, wenn er nicht vermittelt worden wäre, wo er dann wäre, wahrscheinlich im Himmel  😥   Er ist so schmusig geworden und fühlt sich wie im Paradies. Jeder Hund, jeder Mensch wird freundlich von ihm begrüßt. Er beherrscht schon die Grundkommandos perfekt, aber wir werden weiterhin mit ihm die Hundeschule gehen, wo er viel Spaß hat und wir natürlich auch. Seinen ersten Hundeurlaub durfte er mit uns in Holland verbringen und er fühlte sich sehr sehr wohl, konnte im Garten ohne Leine laufen. Das war schön anzusehen. Er ist echt ein wahrer Schatz. Und wir sind froh das wir Rubio haben. Er ist in wahrer Engel und bringt leben ins Haus. So, hier nun ein paar Fotos von ihm.

Danke für alles an Euch, an Yoana die Pflegerin und Cova…Wir sind sehr sehr glücklich.

Liebe Grüße

Nathalie und Patrick

17.10.2011

 

[…]
Kevin, der jetzt Rumo heisst (nach dem gleichnamigen Buch von Walter Moers benannt, es handelt von einem Wolpertinger Namens Rumo, und ist eins unserer liebsten Bücher), wurde hier herzlichst von Benjamin und unserer Mitbewohnerin Marina empfangen. Auf der Autofahrt hat er sich sehr ruhig verhalten und ist bereits nach wenigen Minuten auf meinem Schoß eingeschlafen. Wir haben mehrere Gassipausen eingelegt abseits der Autobahn, allerdings hat er sich seine Geschäfte für später aufgehoben =)
Wir sind alle sehr sehr verliebt in Rumo und sind vollkommen zufrieden mit ihm als Gesamtpaket. Er ist noch ein wenig ängstlich in ungewohnten Situationen aber wir sind zuversichtlich das wenn er sich erst einmal eingelebt hat und realisiert das er jetzt eine Familie hat er auch seine Angst nach und nach verlieren wird.
Er benimmt sich sehr gut. Lässt sich gut belehren, auch wenn es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Womit wir natürlich momentan am meisten arbeit haben ist ihn stubenrein zu bekommen =) Aber das haben wir alle schon einmal mit anderen hunden durch gemacht, der Spüleimer steht also allzeit bereit =)
Ich melde mich Ende dieser oder Anfang nächster Wocher noch einmal bei ihnen, dann mit auch mit neuen Fotos und vorraussichtlich dem eingescannten Mittelmeercheck.

Viele liebe Grüße von den glücklichen Hundepapas

Marius und Benjamin

und natürlich auch von Rumo =)

 

30.10.2011

 

Rumo hat sich inzwischen schon sehr gut eingelebt. Er ist stubenrein, muss aber noch lernen das er am besten beim Gassi gehen groß macht und nicht danach im Garten 😀

Gestern war dann noch ein Meilenstein: Unsere Mitbewohnerin kam mit ihrem Hund aus Deutschland zurück. Die beiden verstehen sich bestens. Was die Erziehung betrifft ist Rumo natürlich sehr fordernd und es gibt wohl kaum einen Hund der so schnell abgelenkt ist wie er. Wir schweben auf jedenfall nach wie vor auf Wolke 7 und sind wirklich sehr glücklich mit unserem neuen Familienmitglied.

Ich hatte letzens überlegt wie Rumo/Kevin eigentlich ins Tierheim gekommen ist? Wurde er abgegeben oder gefunden?

Liebe Grüße

Ben und Marius

 

Name: Sartenes
Rasse/Mix: Boxer
Farbe: gestromt
Geschlecht: männlich, kastriert
Alter: 1/2001
Schulterhöhe: 60cm

Charakter: Sartenes ist ein typischer Boxer, der mit dem ganzen Hinterteil wedelnd und schnaufend sich über Menschen und Besuch freut. Er ist ein sehr stabiler und kräftiger Kerl, mit dem Boxer typischen Dickkopf. Er sucht kräftige und standhafte Menschen, denn er kann sich an der Leine schon ganz schön ins Zeug legen :-). Andere Rüden mag er nicht so gerne und da er immer als Einzelhund gelebt hat, suchen wir auch ein entsprechendes Plätzchen für den Senior. Kinder kennt er nicht und wir möchten es ihm nicht mehr zumuten, sich an Kinder gewöhnen zu müssen.
Für ihn ist ein Tierheim nicht der richtige Ort, deshalb suchen wir dringend einen Platz für ihn!

Fotos:

Lieber Adoptant,

wir freuen uns sehr, dass Sie einem unserer Schützlinge ein neues Zuhause geben möchten! Hier erhalten Sie einige wichtige Informationen zur Vermittlung:

Warum erheben wir eine Schutzgebühr?
Stellen Sie sich die Frage, warum ein Tierschutzverein noch eine so hohe Gebühr zum Teil von 300 Euro erhebt? Sollte ein Tierschutzverein nicht froh sein, wenn wieder ein Hund weniger im Tierheim ist? Bremst so eine Gebühr nicht unter Umständen eine Vermittlung und werden dadurch nicht weniger Hunde vermittelt? Im Folgenden möchten wir versuchen, Ihnen diese Fragen zu beantworten:

Die Abgabe eines jedes Tieres aus unserem Tierheim ist immer mit einem Schutzvertrag und einer Schutzgebühr verbunden. Diese Schutzgebühr ist dabei abhängig von dem Tier, die unabhängig von der Verweildauer des Tieres bei uns im Tierheim oder in einer Pflegestelle erhoben wird und deckt bei weitem leider nicht die tatsächlich entstanden Kosten durch Behandlungen, Versorgungen, Kastrationen, Blutuntersuchungen etc.
Bleibt dann doch mal etwas von einer Schutzgebühr übrig, dann dient dieser Teil dazu, all denjenigen Hunden ein Weiterleben in unserem Tierheim zu ermöglichen, die nicht das Glück hatten, ihre Reise nach Deutschland anzutreten. Auch leben viele Tiere bei uns im Tierheim, die sicherlich dauerhaft bei uns bleiben werden. So zum Bespiel unsere Patenhunde. Die Tierschutzarbeit ist mit sehr hohen Kosten verbunden, die Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder und die Spenden können die vielen Kosten nicht alleinig auffangen! Aus diesem Grunde freuen wir uns auch immer sehr über Spenden!
Die Schutzgebühr wird von uns nicht erhoben, um eine „schnelle Mark“ mit dem betreffenden Tier zu machen. Dies in keinem Fall! Denken Sie daran, dass diese Schutzgebühr auch von uns erhoben wird, um eine unüberlegte Anschaffung eines Hundes oder einer Katze zu vermeiden. Es ist eine „Schutzgebühr“, zum Schutz des betreffenden Tieres.

Was braucht Ihr vierbeiniger Wunschkandidat, um nach Deutschland ausreisen zu dürfen?

Der Hund muss ausreichend geimpft sein und neben der Tollwutimpfung auch gegen alle anderen Viruserkrankungen geschützt sein. Die Impfungen sind gegen: Parvovirose, Staupe, Hepatitis, Zwingerhusten und die Leptospirose, die bei jedem unserer Tiere mindestens zweimalig geimpft werden.
Kosten allein für die Tollwutimpfung für einen Hund oder eine Katze: 22 Euro
Zusätzlich die 5-fach Impfung für 40.- Euro. Diese muss jeder adulte Hund 2mal bekommen.

Er muss mehrfach gegen Endo – und Ektoparasiten behandelt worden sein (eine Tablette Drontal Plus für 10 kg Körpergewicht kostet 3 Euro!)

Er benötigt einen EU-Pass (Kosten: 10 Euro)

Er muss einen Microchip implantiert bekommen (Kosten für einen Hund oder eine Katze: 30 Euro)

Eine Blutuntersuchung auf die Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Ehrlichiose, Borreliose, Filariose und Anaplasmose) muss erfolgt sein, sofern er das dafür nötige Alter erreicht hat. Bei einer Katze sind Untersuchungen auf FIV und Leucose nötig.

Kastration jedes erwachsenen Tieres, sofern der Gesundheitszustand dies erlaubt.

Anmeldung zu Einreisegenehmigung des Tieres beim Veterinäramt (TRACES): 15 Euro

Und zu guter letzt: die Fahrt oder der Flug nach Deutschland. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor!

Sie wohnen zur Miete?

Wenn Sie einen Hund oder eine Katze übernehmen möchten und Sie zur Miete wohnen, benötigen wir eine schriftliche Einverständniserklärung des Vermieters.

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Informationen zu Mittelmeerkrankheiten bei Hunden und Katzen

Mittelmeerkrankheiten haben ihren Namen aus dem Haupt-Verbreitungsgebiet, dem Mittelmeerraum. Sie werden durch dort vorkommende Zecken oder spezielle Mückenarten übertragen. Zu den Mittelmeerkrankheiten zählen Leishmaniose, Erlichiose, Dirofilariose, Babesiose, Anaplasmose und Borreliose. Im Zuge des Klimawandels kann man allerdings das Verbreitungsgebiet nicht mehr so stark einschränken, insbesondere die Babesiose und die Borreliose treten vermehrt auch in Deutschland auf. Im Folgenden informieren wir Sie genauer über die Krankheiten.

Dieser Artikel befindet sich noch im Aufbau – wir bemühen uns, ihn so bald wie möglich zu vervollständigen!

Leishmaniose

Erreger
Befinden sich in den Zellen (Makrophagen) des befallenen Tieres

Überträger
• Schmetterlingsmücke = Sandmücke
• Vorkommen: Mittelmeerraum, Asien, Afrika

Übertragungszeit
Sofort, mit dem Stich.

Inkubationszeit
1-6 Monate (selten bis 7-8 Jahre)

Vorkommen und Verbreitung
L. infantum in Europa, im Mittelmeerraum bis 45. nördl. Breitengrad
(z.B. Griechenland, Italien, Spanien), Küstengebiete Nordafrikas.

Symptome
Verlauf chronisch, oft auch asymptomatisch.
Beginnt mit unspezifischen Symptomen: Trägheit, Schwäche, Appetitlosigkeit, Hautprobleme, Hautläsionen, Brillenbildung um die Augen ausgefranste Ohrränder, übermässiges Krallenwachstum, Nasenbluten
Nierenprobleme bis hin zum Nierenversagen, Fieberschübe

Prävention
• Hunde nicht in Risikogebiete mitnehmen
• Flugzeiten der Sandmücke beachten (Sonnenuntergang bis
Sonnenaufgang), Hunde nie draußen schlafen lassen
• Saison der Sandmücke von Mai bis September
• wichtig ist die Verhinderung von Stichen durch die Sandmücke
• Präparate mit zweifacher Wirkung:
– insektizid / repellierend

Therapie
• es gibt leider kein Medikament, das den Erreger vollständig
eliminiert. Der Hund ist somit lebenslang Träger der Leishmanien
• meist verwendet: Kombinationstherapie Allopurinol und Antimonate.
Behandlung muss unter Umständen dauerhaft gegeben werden.

Was bedeutet dies für mich als Hundeadoptant?

Die Leishmanien können nur durch Sandmücken der Gattung Phlebotomus übertragen werden. Dies bedeutet konkret, dass durch den normalen Kontakt zum Hund keine Ansteckung auf den Menschen oder andere Tiere möglich ist! Die Gefahr einer Ansteckung bei Kontakt mit dem Blut eines erkrankten Tieres liegt bei unter 1 % ! Viele an Leishmaniose erkrankte Tiere haben offene Hautekzeme, in denen sich auch Leishmanien befinden können. Da Leishmanien aber sehr empfindlich auf Luftsauerstoff reagieren, sind sie in der Regel so schnell abgetötet, dass keine Infektionsgefahr für Mensch oder andere Tiere besteht. Um sich theoretisch anstecken zu können, muss der Erreger in die Blutbahn gelangen können. Auch wenn das Ansteckungsrisiko sehr gering ist, möchten wir dennoch gerade bei immunschwachen Menschen jegliches Risiko vermeiden und raten von einer Vermittlung von Leishmaniose positiven Tieren zu AIDS-Patienten, Transplantationspatienen sowie Säuglingen ab. Bedenken Sie dabei bitte auch, dass eine Ansteckung mit Leishmaniose bei jedem Urlaub auf Mallorca oder anderen südlichen Regionen durch den Stich einer Sandmücke auf den Menschen jederzeit möglich ist.
Über den Speichel, Kot oder Urin sind Leishmanien nicht übertragbar!

Eine Blutuntersuchung in Verbindung mit einem „Großen Blutbild“ und einer Elektrophorese gibt Aufschluss darüber, ob der Hund an Leishmaniose erkrankt ist und wie schwer die Erkrankung ist.

Sie möchten einen Welpen unter 7 Monaten bei sich in der Familie aufnehmen?

Bitte bedenken Sie, dass selbst bei einem negativ ausfallenden Ergebnis bei einer Blutuntersuchung keine Garantie gegegeben werden kann, dass Ihr neuer Schützling nicht an Leishmaniose erkrankt ist. In der Regel wird ein indirektes Nachweisverfahren angewendet, d.h. es wird im Blut nach Antikörpern gegen die Leishmanien gesucht. Ein sehr junges Tier oder frisch infiziertes Tier konnte noch keine Antikörper bilden. So bekommt man unter Umständen ein falsch negatives Ergebnis. Der Hund ist infiziert, hat aber noch keine Antikörper gebildet und der Besitzer/Tierarzt glaubt wegen dem negativen Befund, dass der Hund nicht mit Leishmaniose infiziert ist. Wegen der unsicheren Aussagekraft wird eine Blutuntersuchung von unter 7 Monaten alten Tieren nicht routinemässig bei uns im Tierheim vor der Ausreise Ihres neuen Schützlinges durchgeführt. Auf Ihren Wunsch und gegen Kostenerstattung können wir eine Untersuchung dennoch durch führen.
Grundsätzlich sollten Sie Ihren Vierbeiner mit erreichen des 7. Lebensmonats in Deutschland auf Leishmaniose untersuchen lassen!
Eine weitere Untersuchung nach einem halben Jahr nach dieser ersten Untersuchung raten wir an!

Sie möchten einen Hund, der älter als 7 Monate ist bei sich in der Familie aufnehmen?

Jeder Hund wird bei uns vor der Ausreise mit einem indirekten Nachweisverfahren auf Antikörper gegen Leishmanioseerreger untersucht. Bitte bedenken Sie dabei, dass der Organismus des Hundes einige Zeit braucht, bis er Antikörper gebildet hat, sollte Ihr neuer Schützling kurz vor der Untersuchung sich mit Leishmaniose infiziert haben, so sind diese zum Zeitpunkt der Blutuntersuchung nicht nachweisbar! Wir können Ihnen mit dem Ergebnis also nur einen momentanen Gesundheitszustand Ihres neuen Vierbeiners präsentieren und keine Garantie dafür übernehmen, ob bei einer erneuten Blutuntersuchung zu einem späteren Zeitpunkt nicht doch ein positiver Befund vorliegt.
Aus diesem Grunde bitten wir alle Adoptanten nach einem halben Jahr in Deutschland eine weitere Blutuntersuchung vornehmen zu lassen!

Welche Untersuchungsmethoden ausser den Antikörpernachweis gibt es noch?

Man kann Leishmanien im Punktat des Knochenmarktes und der Lymphknoten nachweisen. Dies ist jedoch ein aufwändiges Verfahren.
Mittels PCR, der Polymerase Kettenreaktion kann man vereinfacht ausgedrückt nach bestimmten DNA-Stücken der Leishmanioseerreger suchen. Dieses Verfahren ist jedoch nicht 100 % zuverlässig.

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Ehrlichiose

Erreger
Ehrlichia canis
Es werden die weissen Blutkörperchen befallen

Überträger
Rhipicephalus sanguineus (Braune Hundezecke)

Übertragung
Durch Zeckenstich auf das Tier

Übertragungszeit
Unbekannt

Vorkommen und Verbreitung
in Ländern mit tropischem und subtropischem Klima: Asien, Afrika, Amerika, Europa südlich der Alpen, mittlerweile treten auch Erkrankungen in Frankreich, Schweiz und zum Teil in Deutschland auf

Betroffene Wirte
Hunde und Hundeartige

Inkubationszeit
7-15 Tage

Klinik
Es gibt drei verschiedene Phasen der Ehrlichiose. Die wichtigsten Symptome haben wir Ihnen kurz zusammen gefasst. Da die Symptome häufig der Leishmaniose ähneln, muss unbedingt eine Blutuntersuchung gemacht werden, um eine endgültige Diagnose zu erstellen zu können.

Akute Phase
Apathie, Depression, keine Futteraufnahme, Fieber, Schwellung der Lymphknoten Gewichtsverlust, kleine Einblutungen in Haut und Schleimhäuten,Nasenbluten, Erbrechen und Atemnot können auftreten. Das Blutbild zeigt klassische Veränderungen. Dauer der akuten Phase:
ca. 1-3 Wochen).

Subklinische Phase
Die Hunde erscheinen klinisch gesund und haben keinerlei äusserliche Symptome, im Blutbild sind Veränderungen zu erkennen (Thromozytopenie), diese Phase kann Wochen bis
Monate dauern.

Chronische Phase
Schwäche und Apathie, Gewichtsabnahme, Fieber,
Lymphknotenschwellung, die Schleimhäute erscheinen blass
Und der Hund hat eine erhöhte Blutungsneigung, wie in der akuten Phase. Es kann auch hier zu Nasenbluten kommen. Erfolgt keine Behandlung kommt es zur Organschädigung:
Nierenfunktionsstörungen, es können Lahmheiten auftreten, sowie Augenveränderungen, wie Hornhauttrübungen, Netzhautablösungen und Blindheit.

Diagnose
Anhand der Symptome und einer Blutuntersuchung

Therapie
Eine frühzeitige Therapie schlägt in der Regel sehr gut an, ist einfach und gibt gute Chancen auf Besserung. Bereits nach 48 Stunden ist in der Regel eine deutliche Besserung in Sicht. Ist die Ehrlichiose schon sehr weit fort geschritten und wurde lange Zeit nicht behandelt, so sind die Organschäden meist bleibend.

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Dirofilariose

Erreger
Dirofilaria immitis

  • fadenartig
  • Weibchen bis 30 cm lang, Männchen bis 18 cm = Makrofilarien
  • Mikrofilarien (= Larven)

Überträger
Verschiedene Stechmücken (Culexarten., Aedesarten., Anophelesarten)
Die Gefahr der Ansteckung ist auch nördlich der
Alpen vorhanden; dies ist vor allem abhängig von der Temperatur (Entwicklung des Errergers in
der Mücke unter 14 °C nicht möglich, bei 20 °C schon)

Enwicklungsdauer
7-9 Monate

Vorkommen und Verbreitung
in Europa im gesamten Mittelmeerraum (Spanien, Norditalien
bis zu den Alpen, Südschweiz und Frankreich bis nördlich von
Paris; ebenso die Mittelmeerinseln)
aber auch in vielen Teilen von Afrika und Amerika, sowie Südasien, Australien und auch Japan

Entwicklung
Besiedlung Arteria pulmonalis und des rechte Herz

Symptome
Sind abhängig von Krankheitsstadium und der Anzahl der Würmer, die Erkrankung kann völlig symptomfrei bis hin zu einem ausgeprägten Krankheitsgeschehen ablaufen
In Gebieten mit grossem Auftreten der Dirofilariose sind an die 90% der Fälle asymptomatisch.
leichte Fälle:
– anfangs oft chronischer Husten
– schlechtes Allgemeinbefinden mit Atemnot und Erbrechen
schwere Fälle:
Es kommt Herzrasen dazu, Herzklappenfunktion kann durch die Wurmansammlung behindert sein
Der Bewusstseinsverlust bei Anstrengung ist möglich
ausbreitende Erkrankung von Lunge, Herz, Leber und Nieren:
Beeinträchtigung der Herz- und Lungenfunktion

Diagnose
Blutuntersuchung, dabei ist aber ein Nachweis von Antikörpern ungeeignet. Besser ist es die Mikrofilarien direkt im Blut nachzuweisen

Behandlung
Sinnvoll haben sich Spot-On-Präparat, wie Advocat erwiesen, da es auch die übertragenen Filarien im Blut abtötet. Makrofilarien werden mit speziellen Medikamenten bekämpft, die die adulten Würmer abtöten. Diese Behandlung muss unter sorgfältiger Beobachtung erfolgen, da die toten Würmer die Arterien verstopfen können und es so zu grossen Komplikationen kommen kann. Deshalb ist eine Thromoboseprophylaxe wichtig.

Kann ich mich oder ein anderes Tier an meinem Hund anstecken?
Nein, eine Ansteckung ist nicht möglich!

Kommen diese Stechmücken überall vor?
Nein, die Stechmücke, die Filarien übertragen können, sind windempfindlich. Am Strand findet man sie deshalb kaum. Diese Stechmücken treten sehr regional beschränkt auf. Im Gebiet um Almeria herum sind nur ganz wenige Krankheitsfälle der Herzwürmer bekannt.

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Anaplasmose

Erreger
Anaplasma phagocytophilum
Der Erreger hat enge Verwandtschaft zum Erreger der Ehrlichiose

Überträger
Ixodes ricinus, I. trianguliceps (Europa)

Übertragung
durch Zeckenstich auf den Wirt

Übertragungszeit
< 24 Stunden

Vorkommen und Verbreitung
Vermutlich in ganz Europa, also nicht nur auf den südlichen Raum beschränkt. Der Erreger wurder nachgewiesen in: Deutschland, Holland, Frankreich, Schweiz, Spanien, Portugal, Italien, Polen, Bulgarien, Slowenien, Norwegen, Schweden und auch in England

Wirtsspektrum
Durch den Zeckenstich infizieren können sich: Hunde, kleine Wiederkäuer, Rinder, Pferde, Katzen und Mensch

Inkubationszeit

Sie beträgt 4-11 Tage

Klinik: Wie erkenne ich die Anaplasmose?  

Plötzlich einsetzendes, hohes Fieber, Apathie,  kein Appetit, Erbrechen und Durchfall, Gehirnhautentzündung
Es kann zu Netzhautablösung und  Erblindung kommen.
Das Blutbild ist verändert, es kommt zu Gerinngungsstörungen und Anämie, sowie einem erniedrigter Hämatokrit, Erhöhung der Leberenzyme kann man beobachten
Gelenkschwellungen, Gelenkschmerzen, Lahmheiten gehören auch zum Krankheitsbild

Wie wird die Diagnose gestellt?
Einmal anhand des typischen klinischen Bildes: Fieber, Apathie, Erbrechen, Ödeme der Gliedmaßen usw.
Ab ca. dem 4-14. Tag nach der Infektion kann man in einem Blutausstrich den Erreger finden, dies allerdings nur über einen Zeutraum von ungefähr einer Woche, danach ist die gängige Praxis den Antikörpertiter im Blut zu bestimmen

Differentialdiagnose: kommen noch andere Erkrankungen bei diesen Symptomen in Betracht?
Ja, und zwar: Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose

Therapie
Doxycyclin 1mal täglich über 3-4 Wochen

Prävention: wie verhindere ich, dass sich mein Hund an der Anaplasmose ansteckt?
• nach jedem Spaziergang Zecken absammeln

• Prävention von Zeckenstichen: Präparate mit zweifacher Wirkung à Verhinderung von Zeckenbefall und Abtötung der Zecken, die sich bereits auf dem Tier befinden

Können sich andere Menschen oder Tiere an meinem erkrankten Hund anstecken?
Nein

(c) Lisa Biehl, Change the Way

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